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Unterbringung
für kranke Tiere:
In den allermeisten Fällen ist für den vierbeinigen Patienten
die „häusliche Pflege“ immer die beste Ergänzung
zu einer fachgerechten medizinischen Behandlung. Dies gilt prinzipiell
auch für frisch operierte Tiere! Katerstimmung „am Tag
danach“ kann in gewohnter Umgebung und mit einer ordentlichen
Portion Streicheleinheiten am besten verdaut werden! Für diese
speziellen Fälle in denen eine stationäre Nachbehandlung
wirklich sinnvoll und notwendig ist, stehen in unserer Klinik 6 Katzenboxen
sowie 2 kleinere und ein großer Hundekäfig zur Verfügung – gleichsam
die Intensivstation.
In diesem Raum ist auch die Röntgenanlage installiert - absichtlich
im „letzten Raum“ der Klinik und zwar aus Gründen
des Strahlenschutzes. Obwohl es sich um ein hochmodernes Röntgengerät
handelt, bei dem extrem wenig Streustrahlung erzeugt wird, soll die
Strahlenbelastung immer so gering wie möglich gehalten werden.
Prinzipiell werden nur dann Röntgenaufnahmen angefertigt, wenn
dadurch eine wesentliche Verbesserung der Diagnose ermöglicht
wird. Bleischürzen und Bleihandschuhen stehen sowohl für
den Tierarzt als auch für eventuell benötigte Helfer (häufig
der Tierbesitzer selbst) in genügender Anzahl zur Verfügung.
Auf sämtliche Röntgenaufnahmen, die bei uns angefertigt
werden, wird vor dem Ausarbeiten der Röntgenfilme jeweils der
Name des Patienten bzw. seines Besitzers und das Datum der Aufnahme
auf den Röntgenfilm aufgebracht – eine spätere Verwechslung
von Röntgenbildern ist somit völlig ausgeschlossen. Besonders
wichtig ist dies bei Röntgenaufnahmen, die für die Beurteilung
der Zuchttauglichkeit angefertigt werden (HD-Aufnahme).
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Von der Vorderseite nicht erkennbar,
da ca. 50 Meter „abseits“, befindet sich ein weiteres
eigenes Gebäude - der Pferdestall. Eine
reine Holzkonstruktion, eingedeckt mit alten Dachziegeln, die
Wände und das große Scheunentor mittlerweile leicht
ergraut, beherbergt er drei große Boxen (3,5 x 3,8 m)
sowie eine weitere Doppelbox (4,2 x 6,3 m). Primär wird
der Pferdestall privat genützt – eine Box wird aber
ständig für Patienten frei gehalten. Vor allem der
„Zwangstand“ in der Stallgasse hat oft schon sehr
wertvolle Dienste geleistet ! Im Zwang- |
stand kann man Pferde für spezielle Untersuchungen wie z.B. Trächtigkeitsuntersuchung
dermaßen gut fixieren, dass eine Gefahr für den Untersucher
aber auch für den Patienten selbst weitestgehend vermieden werden
kann. |
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(C)
by thomas | waha, 2003 |
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